Vom Urkorn zum Mehl

Meist findet man Getreide als Mehl in den Haushalten vor. Nach dem „Schälen“ des Getreides kann Emmer zu Mehl vermahlen werden. Aufgrund des sehr harten Korns wird das Mehl grießiger und griffiger. Man erhält Emmermehl als Vollkornmehl oder als Typenmehl mit hoher Type. Damit gelingen Süße und herzhafte Speisen und Gebäcke.

Tipps und Tricks

Wer gerne mit Emmermehl Hefe- und Brotteige zubereitet sollte ein paar Besonderheiten beachten:

  • Teige mit Emmermehl haben aufgrund der anderen Zusammensetzung des Klebereiweißes Gluten eine geringere Knettolleranz. Das bedeutet, dass die Teige schonender als herkömmliche Weizenteige verarbeitet werden müssen, um ein gutes Backergebnis zu erreichen. Den Emmerteig vorsichtig auf kleiner Stufe kneten und nur kurz auf hoher Stufe.
  • Gut sind auch Rezepte mit Butter, Öl, Joghurt oder Quark. Diese Zutaten steigern die Backqualität.
  • Emmer und Dinkel sind gute Freunde. Beide haben eine ähnliche Kneteigenschaft und ergänzen sich damit perfekt.

Manchmal ist es ganz einfach

Bei den meisten Rezepten von Mürbteig, Quarkölteig oder auch Nudelteig lässt sich Weizen- oder Dinkelmehl 1:1 gegen Emmermehl austauschen (evtl. wird aufgrund von höherer Mehltype etwas mehr Flüssigkeit benötigt).

Bei Hefeteigen lässt sich das aber nicht immer umsetzen. Hier muss man dann ein wenig ausprobieren oder einfach auf unsere Rezepte aus dem Blog zurückgreifen.

Backwaren

Brot, Brötchen, Pizzateig, Kuchen, Muffins, Plätzchen/Kekse

Süße und herzhafte Speisen

Kaiserschmarren, Pfannkuchen, Waffeln, Spätzle, Nudeln