Gründe für den Einsatz von Emmer

Fünf gute Gründe für Emmer

Emmer und Produkte daraus lassen sich vielfältig in den Speiseplan integrieren. Lesen Sie hier fünf gute Gründe für Emmer und erfahren, warum es sich lohnt, auf das Urgetreide Emmer zu setzen, damit zu backen oder auch zu kochen.

1. Umweltschutz

Feste Hülsen, in der Fachsprache auch Spelzen oder Vesen genannt, umgeben die Körner des Emmers und schützen sie so weitestgehend vor negativen Umwelteinflüssen. Das Getreide ist dadurch robust und resistenter gegenüber Schädlingsbefall. Ein geringerer Einsatz von Spritzmitteln ist dadurch möglich. Emmer eignet sich daher auch ideal für den ökologischen Anbau.

2. Ursprünglichkeit

Aufgrund seiner langen Historie entspricht Emmer dem Wunsch vieler Verbraucher nach ursprünglichen Produkten und einer authentischen Ernährungsweise. Das Urgetreide ist durch eine natürliche Zufallskreuzung mit einem Wildgras entstanden und besitzt auch heute noch weitestgehend seine ursprünglichen Erbanlagen.

3. Biodiversität

Der Ertrag von Emmer und anderen Urgetreiden erschien wenig ökonomisch, sodass die alten Getreidesorten lange Zeit aus der Ernährung verdrängt wurden. Mit dem erneuten Anbau der fast vergessenen Getreidesorte Emmer tragen Landwirte zum Artenerhalt bei, ein sehr wesentlicher Grund, sich für den Einsatz von Emmer zu entscheiden. Die Wiederentdeckung des Urgetreides Emmer stärkt somit die biologische Vielfalt im Bereich der Kulturpflanzen. Der Anbau von Emmer kann somit als aktiver Umweltschutz gesehen werden.

4. Nährwerte

Emmer zeichnet sich durch ein gutes Verhältnis von Kohlenhydraten und Proteinen aus. Insbesondere der Eiweißgehalt ist hoch und entspricht etwa der doppelten Menge im Vergleich zu Weizen. Emmer weist jedoch eine andere Zusammensetzung des Klebereiweißes Gluten auf als Weizen. Emmer wird daher positiv hinsichtlich einer Ernährung bei Weizenunverträglichkeiten gesehen. Für Menschen, die an Zöliakie leiden, stellt Emmer aber keine Alternative dar.

5. Geschmack

Emmer hat einen feinen, aromatischen Geschmack. Mehl aus dem Urkorn bringt als Zutat für Brot oder zum Beispiel Kaiserschmarren Abwechslung in den Alltag, da es geschmacklich von den gängigen Mehlen abweicht. Emmer-Produkte, das heißt Körner, Mehl, Schrot, Flocken oder die gepufften Körner, lassen sich sowohl herzhaft als auch süß verarbeiten.

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