Was ist Emmer?

Wer sich fragt, was genau hinter dem Begriff „Emmer“ steckt, ist hier genau richtig: Hier gibt es Wissenswertes rund um dieses Urkorn zu entdecken, das bereits vor Tausenden von Jahren die Ernährung unserer Vorfahren maßgeblich mitbestimmte.

Spielte das Getreide damals noch keine Rolle als Brotgetreide, wird es heute vermehrt zum Backen eingesetzt; aber auch bei der Zubereitung von Mehlspeisen oder im Müsli können Mehl und andere Produkte daraus, z.B. Flocken, genutzt werden. Obwohl Emmer mit unserem Brotweizen verwandt ist, kann das Mehl nicht 1:1 wie herkömmliches Weizenmehl verwendet werden. Das liegt an der geringeren Backfähigkeit des Getreides.

Ein Urgetreide mit Zukunft

Dass wir Emmer heute in unsere Ernährung einbinden können, haben wir unseren Vorfahren zu verdanken. Sie verzehrten den Emmer insbesondere in Form eines Getreidebreies. Als diese sesshaft wurden, fingen sie an Emmer anzubauen. Entstanden ist dieser nicht durch eine Züchtung, sondern durch eine spontane Kreuzung in der Natur. Damit gehört der Emmer zu einer der ältesten kultivierten Getreidepflanzen – botanisch gesehen ist er eng mit dem Weizen verwandt. Aufgrund seiner langen Historie trägt der Emmer auch die Bezeichnung „Urgetreide“ bzw. „Urkorn“. Unter diesen Sammelbegriff fallen unter anderem auch Einkorn, Dinkel oder Waldstaudenroggen. Auch diese Getreide sind Vorgänger unserer heute modernen und bekannten Getreidesorten wie Weizen und Roggen.

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Emmer Urkorn