Mehl

Vom Urkorn zum Mehl

In den meisten Haushalten wird Getreide wohl als Mehl zu finden sein. Emmer wird dafür in der sogenannten Mehlmühle zu Vollkornmehl, Schrot und verschiedenen Mehltypen vermahlen. Diese können wie Mehle aus anderen Getreiden herzhaft und süß eingesetzt werden.

Nachdem das Urkorn den richtigen Reifegrad erreicht hat, wird es geerntet und dann zunächst in der Schälmühle entspelzt. Danach erfolgt die Vermahlung des Getreides. Dabei lässt sich das Korn nicht einfach zu einem fein-glatten Mehl vermahlen. Das Emmerkorn ist insgesamt härter und das Mahlgut somit grießiger und griffiger.

Wird Mehl zum Backen verwendet, muss die Qualität des enthaltenen Klebereiweißes beachtet werden. Emmer hat schwache Klebereigenschaften. Das heißt: Teige aus Emmermehl sind weniger backfähig und müssen schonend verarbeitet werden. Empfehlenswert ist deshalb eine Kombination von Emmer und Dinkel, um die geringere Backleistung auszugleichen. Je nach Rezept lassen sich aus Emmermehl daher Kastenbrote oder freigeschobene Brote sowie Brötchen herstellen, die ein fein-würziges Aroma und eine dunkle Färbung aufweisen.

 

Backwaren

  • Brot
  • Brötchen
  • Pizzateig
  • Kuchen
  • Muffins
  • Plätzchen/Kekse

Süße und herzhafte Speisen

  • Kaiserschmarren
  • Pfannkuchen
  • Waffeln
  • Spätzle
  • Nudeln

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Emmer Urkorn